Szenografie meint die Gestaltung eines Raumes so, dass er etwas erzählt und zugleich den Weg weist. look! design aus Graz stellt genau diese Doppelaufgabe in den Mittelpunkt und verbindet nach eigenen Angaben Ausstellungsdesign, Markenauftritt, Raumgestaltung und Leitsysteme miteinander. Die Selbstdarstellung spricht von siebzehn Jahren Arbeit an Botschaften für Print, Bildschirm und Raum. Im Verzeichnis stehen dazu vierzehn Leistungsfelder sowie die beiden Branchenschwerpunkte Kreativ- und Kulturbranche und Öffentlicher Sektor.
Auffällig ist der Abstand zwischen dem beschriebenen Kern und der hinterlegten Themenliste. Der Text handelt von Räumen, Ausstellungen und Orientierung; die Liste umfasst 66 Einträge und reicht von Logodesign und Printdesign über Webentwicklung, Hosting und IT-Sicherheit bis hin zu Headhunting und Personalvermittlung. Solche Aufzählungen kommen zustande, wenn angekreuzt wird, was grundsätzlich denkbar wäre. Von der Länge dieser Liste sollte man deshalb nicht auf die Tiefe im Einzelfall schließen, sondern gezielt nach dem Feld fragen, das zum eigenen Vorhaben passt.
Beschrieben wird ein durchgehender Ablauf: erst planen und gestalten, dann Gewerke, Druck und Montage aufeinander abstimmen. Im Ausstellungsbau ist das der heikle Teil, weil Entwurf und Werkstatt unterschiedlichen Logiken folgen und alle Termine an einem Eröffnungsdatum hängen. Koordination bedeutet dabei nicht zwangsläufig eigene Ausführung — wer Tischlerei, Druck oder Medientechnik übernimmt, sagt die Selbstdarstellung nicht. Genannt wird außerdem, dass Verantwortliche namentlich geführt werden und kreative Leitung wie Projektmanagement erkennbar zugeordnet sind.
Aus Leistungsfeldern und Selbstdarstellung ergeben sich diese Schwerpunkte. Sie liegen enger beieinander, als die lange Themenliste vermuten lässt: Eine Ausstellung braucht Grafik, Material, Licht und einen Weg hindurch, und diese Teile lassen sich schwer voneinander lösen.
Als Beispiele führt die Darstellung eine farbstarke Ausstellungsgestaltung an, gezeigt im Jahr 2024 beim Designmonat der Stadt Graz. Hinzu kommen Erlebniswelten mit mehreren Medien, entstanden für Betriebe aus der Industrie, sowie interaktive Grafik in Ausstellungen von Einrichtungen der Bildung. Als Auftraggeber werden Museen, Unternehmen und Institutionen aufgeführt. Das deckt sich mit den beiden hinterlegten Branchenschwerpunkten, die im Ausstellungswesen ohnehin ineinandergreifen: Ein Museum ist Kulturbetrieb und häufig zugleich öffentlich getragen.
Über vierzehn Leistungsfelder ist der Eintrag breit erschlossen, doch der eigentliche Kern liegt in dieser Systematik quer: Für Raum und Szenografie führt das Verzeichnis kein eigenes Feld, sodass die Arbeit unter Markenauftritt und Grafikdesign einsortiert erscheint. Ein Gründungsjahr ist nicht hinterlegt, eine Angabe zur Teamgröße fehlt ebenfalls. Der Sitz liegt in Graz und damit in Österreich — bei Projekten mit Montagebegleitung ein Punkt, den Auftraggeber aus dem übrigen deutschsprachigen Raum früh ansprechen sollten.
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Zu look! design liegt auf Agenturen1 noch keine Bewertung vor. Auf der Erfahrungsseite steht, was sich schon jetzt sagen lässt — und wer mit look! design gearbeitet hat, kann dort die erste Erfahrung teilen.
look! design aus Graz gestaltet nach eigenen Angaben Ausstellungen, Räume, Leitsysteme und Markenauftritte. Die Planung reicht laut Quelle vom ersten Entwurf bis zur fertigen Ausführung; Gewerke, Druck und Montage werden dabei aufeinander abgestimmt.
Ein Leitsystem ist die Gesamtheit der Schilder, Farben und Zeichen, die Menschen durch ein Gebäude oder eine Ausstellung führen. Szenografie meint die Gestaltung eines Raumes als Erzählung, also die Abfolge, in der Inhalte sichtbar werden.
Der Eintrag nennt Graz in Österreich als Sitz. Projektbeispiele aus der Selbstdarstellung stammen unter anderem aus dem Ausstellungs- und Museumsbereich sowie aus Bildungseinrichtungen.
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