Wer eine Leistung verkauft, die man vorab nicht anfassen kann, verkauft Vertrauen. Genau dort setzt Mission Sichtbarkeit an: Die Agentur schreibt redaktionelle Beiträge über ihre Auftraggeber und veröffentlicht sie in Onlinemagazinen — mit Verlinkung auf die eigene Website und einem Siegel, das sich in den eigenen Auftritt einbinden lässt. Gegründet wurde sie nach eigenen Angaben 2016 von Michael Kotzur.
Am Anfang steht ein schriftliches Interview. Die Agentur begründet das damit, dass aus einer Adresse und einem Logo kein Beitrag entsteht, der jemanden interessiert — gefragt wird nach der Person, dem Unternehmen und dem Thema. Aus den Antworten schreiben Redakteure den Text im Stil des jeweiligen Magazins; freigegeben wird er vom Auftraggeber.
Was danach bleibt, ist mehr als der Artikel selbst. Genannt werden vier Beigaben: eine dauerhafte Verlinkung auf die eigene Website, ein Siegel zur Einbindung in Angebote und Auftritt, die Magazin-Logos zur Verwendung im eigenen Marketing, und eine Aufbereitung, die darauf zielt, dass KI-Assistenten den Beitrag als Quelle finden.
Bemerkenswert am Angebot ist der Einstieg: Der erste Medienartikel wird nach Angaben der Agentur kostenlos geschrieben und veröffentlicht — ohne Abonnement und ohne Verpflichtung, danach etwas zu buchen. Elf kurze Schritte umfasst der Fragebogen dafür, unterbrechen und später weitermachen ist vorgesehen.
Wirtschaftlich ist das eine Probe auf die eigene Arbeit: Wer die erste Veröffentlichung verschenkt, muss liefern, bevor Geld fließt. Für Interessenten heißt das, dass sich ein Ergebnis ansehen lässt, bevor eine Entscheidung fällt.
Einen eigenen Schwerpunkt legt die Agentur auf die Sichtbarkeit in KI-Antworten, und die Begründung dafür ist schlüssig: Wer ChatGPT oder Perplexity nach guten Anbietern für ein Thema fragt, bekommt keine Rangliste, sondern eine Antwort, die aus gefundenen Textstellen entsteht. Genannt wird, wessen Name im Netz mehrfach zusammen mit einem Thema auftaucht — und zwar auf Seiten, die ihm nicht selbst gehören.
Die eigene Website reicht dafür nicht aus. Sie ist eine einzige Quelle, und zwar die eigene; jedes System, das Glaubwürdigkeit einschätzen soll, gewichtet Selbstauskünfte schwächer als fremde Erwähnungen. Genau diese Lücke sollen die Veröffentlichungen schließen.
Drei Stufen führt die Agentur, abgestuft nach der Zahl der Veröffentlichungen:
Preise nennt die Website nicht; sie verweist auf ein kostenloses Erstgespräch, in dem der Zuschnitt geklärt wird. Wer vergleichen will, braucht diesen Termin — eine Einordnung der Kosten ist ohne ihn nicht möglich.
Angesprochen sind Selbstständige und Unternehmen, die von ihrer Sichtbarkeit leben: Coaches, Experten, Trainer, Speaker, Berater und Unternehmer mit eigenem Thema. Allen gemeinsam ist, dass die Kaufentscheidung über Vertrauen läuft und ein Fachbeitrag dort schwerer wiegt als eine Anzeige — die Branche des Auftraggebers ist dabei zweitrangig, gearbeitet wird im Medienumfeld.
Die Selbstdarstellung setzt sich ausdrücklich von bezahlter Werbung ab: Statt Anzeigenbudget solle Inhalt Vertrauen aufbauen, der Auftraggeber als Fachmann wahrgenommen werden und nicht als Werbetreibender. Das ist eine Positionierung, keine geprüfte Aussage.
Bei jeder Form von Medienplatzierung zählt eine Unterscheidung mehr als alle anderen: Ist ein Beitrag redaktionell zustande gekommen oder als Veröffentlichung eingekauft? Beides ist zulässig, beides hat seinen Wert — aber es sind verschiedene Dinge, und die Frage gehört in jedes Erstgespräch. Ebenso die Frage, welche Magazine zum Netzwerk gehören und wie deren Reichweite aussieht.
Der Eintrag ist übernommen: Die Angaben stammen von der Agentur selbst, Website und E-Mail-Adresse sind deshalb hinterlegt. Anders als bei den redaktionell angelegten Basis-Einträgen dieses Verzeichnisses hat hier der Anbieter die Kontrolle über die Angaben. Hinzu kommt ein Umstand, den ein Leser kennen sollte: Mission Sichtbarkeit und Agenturen1.de gehören derselben Gesellschaft. Für diesen einen Eintrag ist das Verzeichnis also nicht unabhängig.
Zu Mission Sichtbarkeit liegt auf Agenturen1 noch keine Bewertung vor. Auf der Erfahrungsseite steht, was sich schon jetzt sagen lässt — und wer mit Mission Sichtbarkeit gearbeitet hat, kann dort die erste Erfahrung teilen.
Mission Sichtbarkeit schreibt redaktionelle Beiträge über ihre Auftraggeber und veröffentlicht sie in Onlinemagazinen. Dazu kommen eine dauerhafte Verlinkung auf die eigene Website, ein Siegel zur Einbindung in den eigenen Auftritt, die Magazin-Logos zur Nutzung im Marketing und eine Aufbereitung für KI-Assistenten.
Agenturen1 spricht kein Urteil aus, sondern nennt, was prüfbar ist: Die Agentur besteht nach eigenen Angaben seit 2016, ein vollständiges Impressum mit benanntem Verantwortlichen liegt vor, und der erste Beitrag wird ohne Vorkasse geliefert. Der Eintrag ist übernommen, die Angaben stammen also vom Anbieter — und Mission Sichtbarkeit gehört derselben Gesellschaft wie dieses Verzeichnis.
Auf dieser Seite liegen bislang keine bestätigten Bewertungen vor. Die Website der Agentur zeigt Stimmen von Auftraggebern; deren Echtheit prüft Agenturen1 nicht und gibt sie hier nicht wieder. Wer eigene Erfahrungen gemacht hat, kann sie über das Bewertungsformular beitragen — bestätigt wird jede Bewertung per E-Mail.
Nach Angaben der Agentur nichts: Der erste Beitrag wird geschrieben und veröffentlicht, ohne Abonnement und ohne Verpflichtung zu weiteren Buchungen. Vorausgesetzt wird ein schriftliches Interview in elf Schritten. Preise für die weiteren Pakete nennt die Website nicht, sie verweist auf ein kostenloses Erstgespräch.
Ja. Der Eintrag ist von der Agentur übernommen worden, deshalb sind Website und E-Mail-Adresse hinterlegt. Bei den redaktionell angelegten Basis-Einträgen dieses Verzeichnisses ist das anders — dort erscheinen Kontaktdaten erst nach der Übernahme.
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