Eine Stelle in einem regulierten Markt zu besetzen, unterscheidet sich vom übrigen Personalgeschäft. Was ein Bewerber tatsächlich kann, zeigt sich dort weniger am Titel als an den Verfahren, in denen er gearbeitet hat, und diese Verfahren lassen sich in einer Anzeige schwer abfragen. Die pates AG mit Sitz in München hat ihre Personalberatung auf diesen Ausschnitt zugeschnitten: Pharma und Medizintechnik. Nach eigenen Angaben ist sie seit mehr als elf Jahren im Life-Science-Umfeld tätig. Im Verzeichnis erscheint sie unter Employer Branding, der Kategorie für Arbeitgeberauftritt und Personalgewinnung.
Die Quelle beschreibt ein festes Vorgehen, das sich in vier Abschnitte gliedert:
Bemerkenswert daran ist weniger die Abfolge, die einem naheliegenden Aufbau folgt, als das Gewicht, das die Agentur auf den ersten Abschnitt legt. Wenn das Profil unscharf bleibt, verlagert sich die Auswahl in die Gespräche, und dort kostet sie die Zeit der Fachabteilung. Ein Briefing, das diese Arbeit vorwegnimmt, ist der Teil der Leistung, den ein Auftraggeber am wenigsten sieht und am ehesten spürt.
Die Selbstdarstellung nennt konkrete Zahlen: einen Bestand von mehr als 30.180 Personen mit einschlägigem Hintergrund, über 210 betreute Unternehmen aus Pharma und Medizintechnik sowie die Zusage, binnen 72 Stunden erste Vorschläge vorzulegen. Das sind durchgehend Angaben der Agentur selbst. agenturen1 gibt sie als solche wieder und prüft sie nicht nach. Bei einem Kandidatenbestand ist ohnehin nicht die Größe die entscheidende Frage, sondern der Stand: Wie alt ein Datensatz ist und ob die Person derzeit überhaupt wechseln möchte, verrät eine Summe nicht. Auch eine Frist von drei Tagen sagt etwas über die Reaktionszeit und nichts über die Trefferquote.
Als Branchen führt der Eintrag Gesundheitswesen und Pharma sowie Technologie und IT. Die Kombination ist naheliegender, als sie zunächst klingt: Medizintechnik liegt zwischen beiden Feldern, und Rollen an dieser Schnittstelle verlangen Kenntnisse aus der Regulierung ebenso wie aus der Entwicklung. Neben der Vermittlung selbst führt der Eintrag Personalmarketing und die Arbeit an der persönlichen Positionierung von Fachkräften. Beide Posten deuten darauf hin, dass die Agentur nicht nur sucht, sondern auch daran mitwirkt, wie eine Stelle und wie ein Lebenslauf nach außen wirken.
Wer eine Personalberatung in einem engen Fachgebiet beauftragt, kauft im Wesentlichen Zugang und Vorauswahl. Beides lässt sich vorab schlecht besichtigen. Nachfragen lohnt sich daher bei den Punkten, die die Selbstdarstellung offenlässt: Honorarmodell, Garantiezeiträume bei einem frühen Ausscheiden, Umgang mit Sperrvermerken und die Frage, wer die Gespräche tatsächlich führt. Ob einzelne Schritte des Verfahrens selbst erbracht oder vergeben werden, geht aus den öffentlich zugänglichen Angaben nicht hervor.
Der Eintrag zu pates AG steht auf der kostenlosen Basis-Stufe. Er wurde redaktionell aus öffentlich zugänglichen Angaben angelegt und ist bislang nicht von der Agentur selbst übernommen worden. Website, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Referenzen erscheinen erst, wenn die Agentur den Eintrag übernimmt und selbst ergänzt.
Dieser Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe: redaktionell angelegt, ohne Foto und ohne Kontaktdaten. Übernehmen Sie ihn und erweitern Sie ihn um Foto, Kontakt, Referenzen, Angebote und eigene Fachartikel – für volle Sichtbarkeit in Google und KI-Suchen.
Zu pates AG liegt auf Agenturen1 noch keine Bewertung vor. Auf der Erfahrungsseite steht, was sich schon jetzt sagen lässt — und wer mit pates AG gearbeitet hat, kann dort die erste Erfahrung teilen.
Die Münchner Agentur ist eine Personalberatung für die Pharmaindustrie und die Medizintechnik. Sie sucht Fach- und Führungskräfte für Unternehmen dieser Felder und führt daneben Personalmarketing sowie die Positionierung von Fachkräften im Eintrag.
In vier Abschnitten: Briefing, gerichtete Suche, Auswahlverfahren und Gespräch. Nach eigenen Angaben werden erste Vorschläge binnen 72 Stunden vorgelegt. Diese Angabe stammt von der Agentur und wurde nicht nachgeprüft.
Bestand an Kandidaten, Zahl betreuter Unternehmen und Reaktionsfrist sind Selbstauskünfte. agenturen1 gibt sie wieder, ohne sie zu prüfen. Eine große Datenbank sagt zudem nichts darüber, wie aktuell die einzelnen Datensätze sind.
Nein. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe und ist noch nicht von der Agentur übernommen worden. Deshalb erscheinen weder Website noch Telefonnummer oder E-Mail-Adresse auf dieser Seite.
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