Mit Sitz in Hamburg tritt die Tempel Ventures GmbH im Verzeichnis mit sechs Feldern an, die von der Strategie bis zur Programmierung reichen. Die Selbstdarstellung beschreibt eine Verbindung aus Beratung, Begleitung von Gründerinnen und Gründern und eigener Beteiligung an Vorhaben. Genannt werden neue Geschäftsmodelle, deren Bewertung und die anschließende Umsetzung als digitales Produkt. Als Branche ist der öffentliche Sektor hinterlegt. Auffällig ist der Verweis auf die siebzehn Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen als Maßstab für Entscheidungen.
Der auffälligste Punkt des Eintrags ist, dass hier nicht nur beraten, sondern auch investiert wird. Beides zusammen kann nützlich sein, weil ein Berater mit eigenem Einsatz ein Interesse am Ergebnis hat und nicht nur am nächsten Auftrag. Es schafft aber eine Lage, die vorab benannt gehört: Wer eine Beteiligung anstrebt und zugleich die Bewertung des Vorhabens liefert, beurteilt eine Sache, an der er beteiligt sein möchte. Sinnvoll ist deshalb, Beratung und Beteiligung vertraglich zu trennen, den Umgang mit vertraulichen Unterlagen festzulegen und zu klären, was mit Zwischenständen geschieht, falls es zu keiner Einigung kommt. Ebenso gehört dazu, ob eine spätere Beteiligung die Vergütung der Beratung mindert.
Bemerkenswert an dem Zuschnitt ist, dass die Umsetzung mit im Angebot steht. Zwischen einem überzeugenden Konzept und einer ersten benutzbaren Fassung liegt eine Lücke, an der ein Vorhaben hängen bleiben kann, weil dazwischen eine Übergabe an Dritte steht. Wenn Entwurf und Programmierung an einer Stelle liegen, entfällt diese Übergabe. Dafür wächst die Abhängigkeit, und deshalb wären Quelltext, Zugänge und Dokumentation von Anfang an so zu regeln, dass ein Wechsel möglich bleibt. Aus Leistungsfeldern und Selbstdarstellung ergeben sich diese Schwerpunkte:
Dass Entscheidungen an den Zielen der Vereinten Nationen ausgerichtet werden, ist eine Selbstauskunft und keine Zertifizierung. Für Auftraggeber ist sie dennoch nicht bedeutungslos, denn sie sagt etwas darüber, welche Vorhaben hier auf Zustimmung stoßen dürften und welche nicht. Wer öffentliche Mittel einwirbt oder für Auftraggeber der öffentlichen Hand arbeitet, muss ohnehin häufig darlegen, welchen Beitrag ein Vorhaben leistet. Wie dieser Maßstab im einzelnen Projekt angewendet wird, wäre im Erstgespräch zu erfragen. Auftraggeber sollten deshalb selbst festlegen, welche Wirkung sie belegen müssen und in welcher Form ein Bericht darüber am Ende vorliegen soll.
Zur Teamgröße und zum Gründungsjahr macht die Quelle keine Angabe, und Referenzen liegen dem Verzeichnis nicht vor. Der Eintrag beschreibt damit eher einen unternehmerischen Partner als eine ausführende Werbeagentur, was bei der Auswahl den Unterschied ausmacht. Der Eintrag zu Tempel Ventures GmbH steht auf der kostenlosen Basis-Stufe. Er wurde redaktionell aus öffentlich zugänglichen Angaben angelegt und ist bislang nicht von der Agentur selbst übernommen worden. Website, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Referenzen erscheinen erst, wenn die Agentur den Eintrag übernimmt und selbst ergänzt.
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Zu Tempel Ventures GmbH liegt auf Agenturen1 noch keine Bewertung vor. Auf der Erfahrungsseite steht, was sich schon jetzt sagen lässt — und wer mit Tempel Ventures GmbH gearbeitet hat, kann dort die erste Erfahrung teilen.
Die Gesellschaft aus Hamburg berät nach eigenen Angaben zu Geschäftsmodellen, begleitet Vorhaben als Coach und beteiligt sich an ihnen. Hinterlegt sind Unternehmensberatung, Coaching, Softwareentwicklung, Projekt-Management, Online-Marketing und Vertriebsunterstützung.
Die Selbstdarstellung nennt Beteiligungen und den Zugang zu Kapitalgebern. Beratung und Beteiligung sollten getrennt vereinbart werden, damit klar ist, in welcher Rolle eine Einschätzung zu einem Vorhaben abgegeben wird.
Nach eigener Darstellung richten sich Entscheidungen an den siebzehn Zielen der Vereinten Nationen aus. Das Verzeichnis gibt diese Angabe als Selbstauskunft der Gesellschaft wieder.
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