Wer Fahrpersonal sucht, kämpft nicht um Aufmerksamkeit auf Stellenportalen, sondern um Menschen, die gar nicht suchen. Auf diesen Umstand richtet Leandroz Marketing aus Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg das eigene Angebot aus: Personal für Logistik- und Speditionsbetriebe über Anzeigen in sozialen Netzwerken statt über Stellenbörsen oder Vermittler. Vier Themen sind im Verzeichnis hinterlegt, dazu fünf Leistungsfelder. Als Branche steht dort allerdings die Event- und Veranstaltungsbranche, was mit dem beschriebenen Schwerpunkt nicht zusammengeht.
Der beschriebene Ansatz verbindet zwei Dinge, die getrennt entstanden sind: die Ausspielung von Anzeigen nach messbaren Zielgrößen und die Suche nach Personal. Die Anzeige wirbt dabei nicht für ein Produkt, sondern für einen Arbeitsplatz, und der Erfolg bemisst sich nicht an Umsatz, sondern an eingegangenen Bewerbungen. Genannt werden zwei große soziale Netzwerke als Ausspielorte sowie die Ausrichtung auf die Region des jeweiligen Betriebs. Letzteres ist wesentlich, denn ein Fahrer bewirbt sich nicht in einem Umkreis, den er nicht täglich zurücklegen kann.
Die Selbstdarstellung geht davon aus, dass die gesuchten Personen ohnehin viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen und dort erreichbar sind, auch ohne aktiv nach einer Stelle zu suchen. Das ist die tragende Annahme des ganzen Ansatzes und zugleich eine Aussage der Quelle, für die im Eintrag kein Beleg steht. Sie einzuschätzen ist Sache des Auftraggebers, der seine eigene Belegschaft am besten kennt. Genannt wird außerdem eine Vorauswahl der Eingegangenen, was den Zweck hat, unpassende Zuschriften vom Schreibtisch der Personalabteilung fernzuhalten.
Aus Leistungsfeldern und Selbstdarstellung ergeben sich diese Schwerpunkte. Im Verzeichnis sind daneben Social-Media-Management, Performance-Marketing, Recruiting und Event-Marketing als Themen geführt sowie Social Media, Performance, Employer Branding, Messe und Event und Markenauftritt als Leistungsfelder. Der Bereich rund um Veranstaltungen taucht damit in den Angaben auf, ohne dass der Text ihn aufgreift.
Eine Festlegung auf Logistik und Spedition ist ungewöhnlich klar, und sie hat einen praktischen Vorteil: Wer die Arbeitszeiten, die Führerscheinklassen und die Sprache der Branche kennt, formuliert Anzeigen anders als ein Haus, das für jedes Gewerbe schreibt. Ob ausschließlich für diese Branche gearbeitet wird, sagt der Eintrag jedoch nicht, und die hinterlegten Felder deuten in eine breitere Richtung. Angaben zur Größe des Betriebs, zum Gründungsjahr und zu abgeschlossenen Kampagnen fehlen.
Über die Filter dieses Verzeichnisses ist das Profil breit erreichbar, weil fünf Leistungsfelder hinterlegt sind. Genau darin liegt aber auch eine Unschärfe: Die eine hinterlegte Branche passt nicht zu dem, was der Text beschreibt, sodass eine Suche nach Personalgewinnung für Transportbetriebe hier nicht ankommt. Wer den beschriebenen Ansatz prüfen möchte, sollte nach Beispielen aus dem eigenen Gewerbe und nach der Frage fragen, wem die geschalteten Konten und die gesammelten Bewerberdaten am Ende gehören.
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Zu Leandroz Marketing liegt auf Agenturen1 noch keine Bewertung vor. Auf der Erfahrungsseite steht, was sich schon jetzt sagen lässt – und wer mit Leandroz Marketing gearbeitet hat, kann dort die erste Erfahrung teilen.
Die Agentur aus Villingen-Schwenningen gewinnt nach eigenen Angaben Personal für Logistik- und Speditionsbetriebe über Anzeigen in sozialen Netzwerken. Im Verzeichnis sind unter anderem Social Media, Performance und Employer Branding als Leistungsfelder hinterlegt.
Die Quelle beschreibt Anzeigen, die in sozialen Netzwerken an Personen ausgespielt werden, die nicht selbst auf Stellensuche sind. Die Ausspielung wird dabei auf die Region des Betriebs eingegrenzt, und eingehende Bewerbungen werden laut Eintrag vorausgewählt.
Hinterlegt ist die Event- und Veranstaltungsbranche. Die Selbstdarstellung beschreibt dagegen einen Schwerpunkt bei Logistik und Spedition; beides deckt sich nicht.
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