Die Auszeichnung für Agenturen als Arbeitgeber · 2026
Für Agenturen, die uns auch mit denen sprechen lassen, die gegangen sind.
Fünf Minuten · Bewerbung kostenlos · Antwort in wenigen Werktagen
Was Sie davon haben — und was der Vorgang Sie kostet.
Wie es in einer Agentur zugeht, steht auf keiner Karriereseite. Dort stehen dieselben drei Punkte — flache Hierarchien, offene Türen, Getränke frei —, und wer sich bewirbt, kann keinen davon prüfen. Auftraggebern geht es nicht besser: Sie lernen in der Wettbewerbspräsentation ein Team kennen und sitzen ein Jahr später anderen Leuten gegenüber, ohne je erfahren zu haben, warum.
Diese Auszeichnung sieht sich das Haus selbst an. Gefragt wird nach Zu- und Abgängen der letzten drei Jahre, nach dem Umgang mit Mehrarbeit, nach Ausbildung und Einarbeitung. Beantwortet werden diese Fragen nicht nur von der Geschäftsführung: Wir sprechen mit drei Personen aus dem Team, und eine davon hat das Haus verlassen.
Die Arbeit für Kunden wird hier nicht beurteilt — dafür gibt es die übrigen Auszeichnungen dieses Verzeichnisses. Eine Gebühr für die Befragung gibt es ebenfalls nicht: Wer eine Auszeichnung als Arbeitgeber kaufen kann, hat damit nichts über seine Arbeitsbedingungen belegt, sondern über sein Budget. Deshalb kann eine Bewerbung hier abgelehnt werden.
Agenturen mit mindestens drei Angestellten und zwei Jahren am Markt — mit Büro, verteilt oder beides. Nicht gedacht für Einzelunternehmer ohne Angestellte und für Häuser, die die Arbeit überwiegend an Freie weitergeben: Wo es kein Team gibt, gibt es nichts zu beurteilen.
Nicht dabei, aber Sie meinen, Sie passen? Bewerben Sie sich trotzdem — die Liste ist eine Orientierung, kein Ausschluss.
Wer zwischen Häusern wählt, vergleicht Gehälter, weil sich sonst nichts vergleichen lässt. Eine Auszeichnung, für die im Team nachgefragt wurde, ist das, was Sie danebenstellen können.
Wechselt die Betreuung, beginnt die Einarbeitung von vorn. Wer belegen kann, dass seine Leute bleiben, bringt in die Wettbewerbspräsentation etwas mit, das Mitbewerber nur behaupten können.
Bewerber suchen Ihren Namen, bevor sie sich melden. Ihr Profil im Verzeichnis steht dann neben Ihrer eigenen Karriereseite — mit Bedingungen, die jeder nachlesen kann.
Kein Beratungsgespräch, kein Rückruf, kein Verkaufstermin. Sie füllen das Formular aus, wir prüfen, Sie bekommen eine Antwort.
Formular mit Angaben zum Haus: Teamgröße, Zu- und Abgänge der letzten drei Jahre, Umgang mit Mehrarbeit, Ausbildung. Dazu drei Namen aus dem Team, einer davon ehemalig. Rund fünfzehn Minuten.
Wir lesen die Angaben, sehen uns Ihre Stellenanzeigen an und sprechen mit den drei Genannten — einzeln und ohne Beisein der Leitung. Was dort gesagt wird, geben wir nicht weiter, auch nicht sinngemäß.
Sie erhalten die Bilddatei zur Einbindung und ein Profil im Verzeichnis. Die Zahlen zu Ihrem Haus werden nicht veröffentlicht und nicht mit anderen Bewerbern verglichen.
Sie bekommen den Award als Bilddatei in mehreren Größen und als Druckvorlage in A4 und A3. Damit dürfen Sie überall arbeiten, wo Sie auftreten — dauerhaft und ohne weitere Kosten.
Deutlich. Top Employer Branding beurteilt Arbeiten, die Sie für Kunden gemacht haben — Karrierekampagnen, Arbeitgeberauftritte, Anzeigenstrecken. Diese Auszeichnung beurteilt Ihr eigenes Haus. Beides ist möglich, und es kommt vor, dass eine Agentur nur eines davon verdient.
Kein Ausschluss. Abgänge gibt es in jedem Haus, und in einem kleinen fallen sie stärker ins Gewicht. Beurteilt wird, ob Sie sagen können, warum die drei gegangen sind — und ob die Gegangenen dasselbe sagen.
Weil jede Geschäftsführung drei Leute findet, die Gutes über sie sagen. Wer weg ist, hat nichts mehr zu verlieren. Uns interessiert nicht die Abrechnung, sondern wie der Abgang gelaufen ist — daran erkennt man ein Haus zuverlässiger als an der Zufriedenheit derer, die bleiben. Wenn in drei Jahren niemand gegangen ist, sagen Sie uns das; dann entfällt der Punkt.
Dann fehlt uns die Grundlage für ein Kriterium — und Ihnen fehlt sie ohnehin. Das Bundesarbeitsgericht hat 2022 entschieden, dass Arbeitgeber die Arbeitszeit erfassen müssen. Ohne Erfassung lässt sich zu Mehrarbeit nichts beurteilen, und dann gibt es die Auszeichnung nicht.
Kein Modell wird vorgeschrieben, keines gibt Punkte. Eine Vier-Tage-Woche, in der die Arbeit von fünf Tagen liegt, ist kein Vorteil, sondern eine Verdichtung — und das erfahren wir vom Team, nicht von der Karriereseite. Auch die Höhe der Gehälter ist kein Kriterium: Eine Agentur mit sechs Leuten zahlt nicht wie ein Konzern. Beurteilt wird, ob gilt, was zugesagt wurde.
Die Bewerbung ist kostenlos und unverbindlich, der Grundeintrag ebenfalls. Für die Befragung des Teams verlangen wir nichts — sie ist Teil der Prüfung, nicht das Produkt. Die Auszeichnung hängt nicht daran, ob Sie eine kostenpflichtige Stufe buchen.
Diese Auszeichnungen liegen nah an Top Arbeitgeber.
Fünf Minuten für das Formular. Die Bewerbung kostet Sie nichts, und Sie bekommen in wenigen Werktagen eine Antwort. Der Award gehört zu Ihrem Eintrag im Verzeichnis — den Grundeintrag gibt es dauerhaft kostenlos.
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